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Wie schreibe ich ein Exposé?

Ein Exposé stellt einen Plan zum Verfassen einer wissenschaftliche Arbeit dar. In einem Exposé wird festgelegt, welche Ziele erreicht werden sollen und welche Schritte dafür notwendig sind. Häufig verlangen Lehrende ein Exposé als Grundlage, um mit Studierenden über eine geplante Arbeit zu sprechen.

Hier gilt es, den Betreuer oder die Betreuerin mithilfe des Exposés von der eigenen Arbeit zu überzeugen. Auch bei Stipendien- und Projektanträgen erwarten die Entscheidungsträger ein Exposé und entscheiden anhand dessen über die Verteilung ihrer Mittel.

Aufbau eines Exposés


Ein Exposé für eine wissenschaftliche Hausarbeit sollte folgende Punkte umfassen:

  • das Thema und die Fragestellung
  • Ziele und Hypothesen
  • eine vorläufige Einleitung und Problemstellung
  • eine vorläufige Gliederung
  • eine Literaturliste

Bei längeren Arbeiten (Abschlussarbeiten, Dissertationen) sollten zusätzlich enthalten sein:

  • aktueller Forschungsstand
  • Theorien und Methoden, mit denen gearbeitet wird
  • Zeitplan

Bei einem Stipendienantrag ist außerdem eine Übersicht über die zu erwartenden Kosten vonnöten. Dies betrifft Reise-, Sach- und/oder Personalkosten.

Tipp!
Ein Exposé für eine Hausarbeit braucht nicht mehr als zwei Seiten zu umfassen. Für eine Abschlussarbeit oder Dissertation sollte ein fünf- bis zwanzigseitiges Exposé geschrieben werden. Die Länge richtet sich dabei nach dem Umfang des Forschungsvorhabens.

Herangehensweise beim Verfassen eines Exposés


Voraussetzung für das Verfassen eines Exposés ist, dass man bereits zu dem Thema der Arbeit recherchiert hat. Die Literaturrecherche sollte gründlich und systematisch erfolgen, um sich einen Überblick über das Themenfeld zu verschaffen und Forschungslücken ausfindig zu machen.

Vor allem bei Abschlussarbeiten und Dissertationen ist es wichtig, eine Forschungsfrage zu entwickeln, durch die tatsächlich neue Erkenntnisse erbracht werden können. Es sollten keine bereits bekannten Ergebnisse wiederholt, sondern Forschungslücken gefüllt werden. 

Tipp!
Die Forschungsfrage und die Ziele sollten bereits zu Beginn des Exposés so kurz und präzise wie möglich zusammengefasst werden. Anschließend wird in der Einleitung bzw. Problemstellung umrissen, welche Probleme bestehen, die mit der Arbeit gelöst werden sollen. Dabei sollten Sie das Thema der Arbeit möglichst genau eingrenzen, um zu verhindern, dass Sie sich ein zu umfangreiches Thema vornehmen, das Sie nicht bewältigen können.

Vorläufiger Plan


Ein Exposé ist ein vorläufiger Plan und nicht endgültig. Das gilt auch für die Gliederung. Diese kann sich während der Arbeit jederzeit ändern, da sich immer wieder neue Erkenntnisse ergeben können, durch die eine Änderung notwendig erscheint. Auch die Einleitung und Problemstellung aus dem Exposé sollten nicht eins zu eins in die Arbeit übernommen, sondern später überarbeitet werden.

Den Gedanken, dass Änderungen jederzeit möglich sind, sollte man beim Verfassen der Arbeit im Kopf behalten, denn er hilft auch, Schreibblockaden vorzubeugen. Wenn alles, was zu Beginn geschrieben wird, noch änderbar ist, verringert dies den Druck, sofort einen möglichst guten Text vorlegen zu müssen.

Es ist sinnvoll, einen Zeitplan für die wichtigsten Arbeitsschritte zu erstellen. So behält man den Überblick über den Fortschritt der Arbeit und ist weniger in Gefahr, kurz vor dem Abgabetermin in Stress zu geraten.

Tipp!
Der Aufbau eines Exposés unterscheidet sich je nach Fachbereich, Hochschule und Zweck des Exposés. Häufig stellen Forschungseinrichtungen ein Merkblatt mit Hinweisen zur Verfügung, wie das gewünschte Exposé erstellt werden soll. Am besten informieren Sie sich darüber bei Ihrem Betreuer bzw. Ihrer Hochschule.


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